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Der 16. Januar 1938 war ein wichtiger Tag in der Geschichte des Jazz und des Swing. Benny Goodman
brachte für dieses Konzert einige Grössen aus der Swing- und Jazzszene zusammen. Unter
anderem standen Mitglieder der Band von Count Basie und Duke Ellington auf dieser Bühne.
Es sollte auch ein Rückblick auf zwanzig Jahre Jazz sein und so spielten Cootie Williams, Harry Caney und Johnny Hodges mit ihm "Blue Reverie". Es folgte ein Höhepunkt nach dem anderen: Buck Clayton, Lester Young und Count selbst fröhnten einer Jamsession von "Honeysuckle Rose" und Versionen von "Dizzy Spells" wurden in dem halbstündigen Set ausgereifter aufgeführt als bei den Studioaufnahmen. Abgerundet wurde das Set durch die Arrangements von Fletcher Henderson und Edgar Sampson ("Don't Be That Way"), welche vom Benny-Goodman-Orchester hervorragend gespielt wurden. Auch die Solis von Harry James (Trompete), Jess Stacy (Piano) oder Gene Krupa, der mit seinem eher untypischen Drumsolo über "Sing, Sing, Sing" in die Geschichte einging, sorgeten für die Macht dieses Konzertes. Wir haben es Goodmans Tochter zu verdanken, dass dieses Album das bis dato wichtigste Live-Jazz-Album (Keith Jarrett "Köln Concert") den Rang abschlug. Sie stieß 1950 in einem Schrank auf die alten Matritzden und so wurde die Platte unter dem ursprünglichen Namen des Konzertes veröffentlicht: "Carnegie Hall Jazz Konzert". |
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